Das Engagement der Journalisten impressum in Bezug auf die Medienpolitik
impressum ist unabhängig und nicht an eine politische Partei gebunden.
impressum vertritt die Interessen der Journalisten gegenüber der Arbeitgeberseite, dem Staat, politischen Organisationen, Lobbys und der Öffentlichkeit.
impressum setzt sich für die Medienfreiheit und die Vielfalt der Medien in der Schweiz ein.
impressum setzt sich für ein Urheberrecht ein, das den existenziellen Bedürfnissen der Journalisten entspricht.
Die Forderungen von impressum in Bezug auf die Medienpolitik
Einstimmig angenommen von der Delegiertenversammlung am 22.03.2013
Medienfreiheit ist keine Narrenfreiheit für Journalisten und Verleger, sondern ein Dienst an der Öffentlichkeit. Die in der Verfassung garantierte Informationsfreiheit setzt voraus, dass die Medien frei und unabhängig informieren können, ohne von wirtschaftlichen oder politischen Kräften unter Druck gesetzt zu werden. Das Mediengeschäft baut auf der Medienfreiheit auf, die der Staat garantiert und darum auch an qualitative Bedingungen knüpfen darf. Unsichere wirtschaftliche Verhältnisse verführen aber Medienunternehmen zunehmend dazu, ihre Berichterstattung den Wünschen von Inserenten und Interessengruppen anzupassen. Damit Journalistinnen und Journalisten frei über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge berichtet können, ohne existenzgefährdende Nachteile zu befürchten, müssen Medien durch neue Finanzierungsmodelle gestärkt werden
In Bezug auf die Stellungnahmen zur Medienfreiheit
Das Urheberrecht muss die Arbeitsleistung der Journalistinnen und Journalisten wirksamer schützen. Auch in den digitalen Medien muss die journalistische Arbeit fair entschädigt werden. Einmal zahlen und X mal veröffentlichen entzieht vielen freien Medienschaffenden ihre Existenzgrundlage. Das Urheberrecht hat den Journalistinnen und Journalisten ein angemessenes Einkommen zu sichern und Knebelverträge zu verhindern, die den Urhebern verunmöglichen, für den Verkauf ihrer Arbeit einen anständigen Preis zu erzielen.
Staatliche Medienförderung ist ein heikles Instrument. Sie darf die Medien nicht in eine Abhängigkeit vom Staat bringen und soll den wirtschaftlichen und ideellen Wettbewerb der Medien untereinander nicht beeinflussen. Echte Medienförderung dient der Medienfreiheit, also dem Grundrecht der Öffentlichkeit auf Informationsfreiheit. Deshalb kann die Unterstützung nicht bloss das wirtschaftliche Fortkommen von Verlagshäusern und Medienunternehmen bewirken. Die Bedingung soll die Förderung der Qualität, der Medienvielfalt und der Fachkompetenz der Journalistinnen und Journalisten sein.
In Bezug auf die Stellungnahmen zu den Hilfen für den Journalismus und die Medien
Parlamentarische Intergruppe Journalismus und Demokratie
Ziele
Die parlamentarische IntergruppeJournalismus und Demokratieerkundet die Möglichkeiten, die der Gesetzgeber hat, umdie freie Meinungsbildungin unserer Schweizer Demokratiedurch den Journalismus zu unterstützen.
Präsidium
Diese gewählten Vertreter*innen präsidieren oder co-präsidieren die Intergruppe
Alex Farinelli | Min Li Marti | Roger Golay | Delphine Klopfenstein Broggini | Christian Lohr | Barbara Schaffner
Der parlamentarischen Intergruppe beitreten
Ein Netzwerkvon Akteur*innen und Expert*innen aufbauen, schlagen SieIhre Themen vorunderhalten Sie die Informationender Intergruppeexklusiv!
Letzte Aktivitäten
Treffen unter der Bundeskuppel während der Medienfrühstücke
Volksinitiative
Diskussion mit Susanne Wille (SRG)
Artikel 47
Diskussion mit Lukas Hässig (Inside Paradeplaz)
Maulkorbverfahren
Diskussion mit François Pilet, Gotham City Project und Vinzenz Wyss, ZHAW
Tamedia
Diskussion mit Simon Bärtschi
Nachbarrechte
Diskussion über das Nachbarrecht mit Camille Roseau und Nicole Pfister Fetz
Pressefreiheit
Stellungnahme von Impressum
Urheberrechte
Stellungnahme von Impressum
Unterstützung für Journalismus und Medien
Stellungnahme von Impressum
Für impressUm, nur Unternehmen, die im Einklang mit der sozialen Partnerschaft, der Medienethik und der Gesetzlichkeit handeln, sollten Unterstützung erhalten. Es ist schockierend, dass Unternehmen heute davon profitieren, während sie sich nicht an einer sozialen Partnerschaft beteiligen, bestimmte Vorschriften des Arbeitsrechts oder den "Journalistencodex" missachten. Das Gesetz muss Kontrollmechanismen vorsehen.
«Nur das BR garantiert verlässlich, dass Journalist:innen den 'Journalistencodex' anerkennen. Dass der Bundesrat unseren berufsethischen Codex hervorhebt, ist sehr zu begrüssen. Die Qualität und Unabhängigkeit von Journalismus kann nur durch die Personen sichergestellt werden, welche die journalistischen Inhalte verantworten, nämlich die Journalist:innen. Deshalb unterstützt impressum, dass die Anzahl der journalistischen Stellen in einem Medienunternehmen ein massgebliches Förderkriterium sein sollen.»
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